Blanc, Olivier - OLYMPE DE GOUGES
Die Ahnfrau des modernen Feminismus
"Die Zeit" am 27.7.1990: "Olympe de Gouges verfocht ihre ganz eigene Freiheitsmoral, das Recht auf individuelle Eigenart und selbstbestimmte Lebensgestaltung, ungeachtet von Herkunft und Geschlecht."
"Hessische/ Niedersächsische Allgemeine" am 21.2.1990: " Es ist Olivier Blanc gelungen, das Bild der umstrittenen Persönlichkeit in entscheidenden Punkten zu korrigieren."
"Gießener Allgemeine" am 9.5.1998: "Der Promedia Verlag in Wien ließ endlich eine Übersetzung der Biographie von Olivier Blanc drucken."
ISBN 3-900478-31-7, 240 Seiten, br., Euro 17,90; sFr 32,50
Aus dem Französischen von Sabine Oppolzer-Ohmacht
Mit ihrer von der feministischen Forschung wiederentdeckten "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" aus dem Jahr 1791 lehnte sich die französische Literatin Olympe de Gouges - geboren vermutlich im Jahre 1748 - dagegen auf, daß die Menschenrechte der bürgerlichen Aufklärung nur Männerrechte festschrieben und daß die in der Französischen Revolution proklamierte "Gleicheit" keineswegs auf die Aufhebung der Geschlechterhierarchie abzielte. "Wenn die Frauen ein Recht auf's Schaffot haben, dann haben sie auch ein Recht auf die Rednerbühne", meinte sie. Das Revolutionstribunal gestand Olympe de Gouge nur das erstere zu. Sie starb am 3. November 1793 unter der Guillotine.
Ihre abenteuerliche und geheimnisumwitterte Biographie hat Olivier Blanc verfaßt. Sie spiegelt das Leben einer selbstbewußten Frau, die sich ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen autodidaktisch eine Existenz als Schriftstellerin schuf.
Der Autor: Olivier Blanc, Jahrgang 1952, ist als Publizist und Historiker in Paris tätig. Seit Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen der Französischen Revolution.


