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Brunner, Andreas/Sulzenbacher, Hannes - SCHWULES WIEN

Reiseführer durch die Donaumetropole

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

"queer.de" am 24. August 2009: Der touristische Teil enthält Hinweise auf schwule Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Attraktionen, die oft versteckt an Innenstadtorten ein vergessenes Dasein führen. Auch die Wiener Museen werden auf schwule Kunstwerke, das Stadtbild auf Männerdarstellungen, seine 'öffentliche Sexualität', seine Schräg- und Schrillheiten untersucht."

"Adam" im Juni 1998: "Die beiden Autoren fanden einen eigenen Weg mit dem schwulen Reiseführer durch Wien, der einerseits die Gay-Adressen beinhaltet, andererseits aber auch ausführlich auf die schwule Geschichte der Stadt eingeht. Vorbildlich."

"Queer" im Juni 1998: "Was die beiden Autoren in ihrem Geschichtsexkurs vom Mittelalter bis zur Gegenwart fleißig zusammengetragen haben, dürfte noch manchen Wiener verblüffen, und schon dieser Teil für sich, runde hundert Seiten, ist ein gelungener kleiner Schmöcker, klug gegliedert, liebevoll illustriert. Musterbeispiel für alles, was da noch auf uns zukommen dürfte an schwulen Reiseführern ..."

"Bussi" vom Mai 1998: "Mit 'Schwules Wien' haben Hannes Sulzenbacher und Andreas Brunner ein Standardwerk vorgelegt, das jedem schwulen Wien-Besucher (...) ans Herz gelegt gehört."

Die "Wiener Zeitung" vom 20.5.1998: "Vom Mythos zur Selbstverständlichkeit, wie sie der touristische Teil und der Serviceteil dieses Reiseführers reflektieren, war es ein langer, mühevoller Weg. Die ihn gegangen sind, haben die Stadt um Farben und Aspekte bereichert ..."

Der "Falter" in der Ausgabe 21/98: "Nichts wäre mir aufgefallen, was fehlt. Aber Haufen über Haufen interessanter Details, absolute Neuigkeiten, spannend zu lesen."

Schwules Wien

ISBN 3-85371-131-6, 224 Seiten, französisch-broschur, handliches Taschenformat, reich bebildert, Rundgänge mit Stadtplänen,
Euro 17,90; sFr 32,50

Der erste Schwulenführer durch die österreichische Hauptstadt erschließt historische und gegenwärtige homosexuelle Pfade für Besucher und Einheimische. Eine profunde und gleichzeitig facettenreiche kulturhistorische Abhandlung wird von einem aktuellen Serviceteil ergänzt.

Manch wichtige Gestalt der Donaumetropole wird im vorliegenden Reiseführer posthum geoutet. So ist beispielsweise über den Helden des Abendlandes und Sieger über die Türken, den barocken Adeligen Prinz Eugen, zu lesen, daß "er sich nicht mitt damen incommodirt", sondern "ein par schönne Pagen beßer sein sach weren". Auch der eine oder andere Sprößling der Kaiserfamilie war dem männlichen Geschlecht mehr zugetan als dem weiblichen. Die beiden Autoren sind den nachweisbaren Meldungen über das männerliebende Wien bis zurück zur habsburgischen Gesetzgebung der "Sodomiterey" unter Karl VI. nachgegangen und führen den aufmerksamen Reisenden durch die vielfältige schwule Subkultur der Jahrhundertwende, wo sich in Bädern und öffentlichen Toiletten, sogenannten "Logen", ein anderes Wien traf.

Der touristische Teil enthält Hinweise auf schwule Sehenwürdigkeiten, Denkmäler und Attraktionen, die oft versteckt an Innenstadtorten ein vergessenes Dasein führen. Auch die Wiener Museen werden auf schwule Kunstwerke, das Stadtbild auf Männerdarstellungen, seine "öffentliche Sexualität", seine Schräg- und Schrillheiten untersucht.

Im Serviceteil gibt es aktuelle Hinweise auf Lokale, Shops, Initiativen, Cruisings; Logen, Bäder, Parks; jährliche Veranstaltungen: Rosenball, Life Ball, Regenbogenparade; Notfälle ...

Die Autoren:
Andreas Brunner studierte Theaterwissenschaft und Germanistik, war am Aufbau der Wiener Schwulenbuchhandlung "Löwenherz" sowie des Kulturvereins "Berggasse" maßgeblich beteiligt. Präsident der Wiener "Regenbogenparade".
Hannes Sulzenbacher, Studium der Theaterwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er ist Vorsitzender des "Österreichischen Lesben- und Schwulenforums" und arbeitet als Ausstellungskurator.

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