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Eckert/ Grau/ Sonderegger - AFRIKA 1500-1900

Geschichte und Gesellschaft

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

 

Winfried Speitkamp in "Periplus. Jahrbuch für außereuropäische Geschichte" im Dezember 2012: "Zudem (...) wird in vielen Beiträgen tatsächlich überzeugend deutlich gemacht, dass die Geschichte Afrikas schon für die vorkoloniale Zeit immer auch in transkontinentalen Bezügen und Wechselwirkungen zu erforschen und darzustellen ist. Von vorkolonialer Erstarrung und Isolierung des Kontinents kann keine Rede sein."

 

Felix Brahm im "Africa Spectrum" Nr. 1/2012: "The editors? decision to cover the whole continent including North Africa turns out to be fruitful. External involvements and developments that differ according to region - as in the cases of North and East Africa - are considered, but trans-Saharan exchanges are especially emphasised. The
collection stands out in that it traces African history back to the "precolonial? era, itself an unsatisfying term that is rightly challenged in the volumes. At the same time, colonialism is not reduced to a mere historical episode. Although both Afrika 1500-1900 and Afrika im 20. Jahrhundert cover a broad set of themes, some topics have unjustly been neglected. Whereas classic themes of socio-economic and political history have been included, remarkably little attention has been paid to aspects of culture other than religion. The media, education, sports, and memory cultures - the latter having become widely accepted in African historiography ? are not discussed. In addition, some important and recently debated topics in African history such as consumerism, environmental history, and the history of war and violence hardly appear. These important omissions notwithstanding, both volumes successfully locate African history in a global context. Several articles take African entanglements with other world regions into account and question why these entanglements often shifted to the disadvantage of African societies." http://hup.sub.uni-hamburg.de/giga/afsp/article/view/523/521

 

Wolfgang Semmler in der Zeitschrift "Das Historisch-Politische Buch", 60. Jahrgang, 2012/ Heft 4: Dieser Sammelband enthält 10 Beiträge nebst einem kurzen Vorwort und einer Einleitung, geschrieben von hochqualifizierten Afrika-Wissenschaftlern, Historikern und Ethnologen, überwiegend an Universitäten (Berlin, Göttingen, Wien, Basel und Montreal) lehrend und arbeitend. (...) Alles in allem, es sind durchaus gehaltvolle wissenschaftliche Studien, die zuerst für Fachwissenschaftler von Interesse sein werden, vielleicht aber auch anderen Afrika kundigen Lesern Wissenswertes über die Geschichte des Kontinents vermitteln."

 

Roland Schmitt in "ekz-bibliotheksservice" Nr. ID 2011/10: "Eingeführte Reihe. (...) Die Herausgeber verweisen ausdrücklich auf ihren Ansatz, Afrika ganzheitlich betrachten zu betrachten, die herkömmliche Aufteilung des Kontinents in drei Großregionen überwinden zu wollen."


Afrika Eckert

ISBN 978-3-85371-303-7, Landkarten, großes Format, br., ca. 280 S., 24,90 Euro, 44.- sFr., Edition Weltregionen

Aufgrund räumlicher Nähe war der kontinentale Nachbar Afrika für Europa immer von besonderer Bedeutung. Die Jahrhunderte seit 1500 stellen nicht nur für Europa die "Neuzeit" dar, auch für die Beziehungsgeschichte zwischen Europa und Afrika wurden seither Weichen gestellt, die bis in die Gegenwart hinein prägend sind. Eine grundlegende Einführung in die Geschichte Afrikas ist deshalb gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil auch der europäischen Geschichte.

Mit "Afrika 1500 - 1900"  ist ein oft vernachlässigter Großraum Gegenstand der Untersuchung: Afrika wird als Kontinent, als besonderer historischer Raum gesehen, auch wenn verschiedene Formen der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Hegemonie - transatlantischer Sklavenhandel, Exportproduktion und Exporthandel, christliche Mission, Zivilisierungsmission und Kolonialismus - zu regional unterschiedlichen Entwicklungen geführt haben. Von Seiten des Nordens wurde eine Subregionalisierung des Kontinents betrieben; dies betrifft vor allem die Trennung Nordafrikas von Afrika südlich der Sahara und die gesonderte Darstellung des "weißen" Südafrika. Die geplante Darstellung setzt dieser Sichtweise mit Berufung auf die Geschichte des Kontinents eine ganzheitliche Herangehensweise entgegen. Gerade in dem Unterfangen, das Gemeinsame einer afrikanischen Geschichte herauszuarbeiten, ohne dabei die Vielfalt der regionalen Prozesse auszublenden, liegt die Bedeutung einer Einführung in die afrikanische Geschichte der letzten 500 Jahre.

Zielgruppe des Bandes sind nicht nur Studierende der Geschichte und anderer Sozialwissenschaften, insbesondere der verschiedenen Area-Studies, sondern auch sozialhistorisch interessierte LeserInnen. Für LehrerInnen und MultiplikatorInnen aus dem Bereich der Medien und der Bildung bietet der geplante Reader Hintergrundinformation für ihre Tätigkeit; beruflich mit Afrika befasste  Personen und allgemein Interessierte finden in den Texten Orientierungshilfe im Umgang mit ihren Zielgesellschaften.

Die HerausgeberInnen:
Andreas Eckert ist Professor für die Geschichte Afrikas und geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften an der Humboldt Universität in Berlin.
Ingeborg Grau arbeitet als Lehrbeauftragte für Afrikanische Geschichte am Institut für Afrikawissenschaften und im Projekt Internationale Entwicklung an der Universität Wien.
Arno Sonderegger ist Lehrbeauftragter für Afrikanische Geschichte am Institut für Afrikawissenschaften und im Projekt Internationale Entwicklung an der Universität Wien.

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