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Fischer, Gero/Wölflingseder, Maria (Hg.) - BIOLOGISMUS - RASSISMUS - NATIONALISMUS

Rechte Ideologien im Vormarsch

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

Die "Badischen Neuesten Nachrichten" vom 21.4.1996: "Stichhaltig weisen die Autoren nach, daß es sich bei 'New Age' und Konsorten um Uralt-Widerwärtiges im schicken Zeitgeistmäntelchen handelt."

Das "Historisch-politische Buch" im Heft 9/10 seines 45. Jahrgangs: "Dieses Buch verdient aufmerksamste Beachtung inmitten einer Flut neuer Arbeiten über die extreme Rechte. Nicht rechtsextreme Gruppen und Aktivitäten werden hier untersucht, auch nicht ihre aktuellen ideologischen Bezüge. Es sind die Wissenschaften, deren Bedeutung für rechtsextreme Ideologien in Rede stehen."

Die Zeitschrift "unitat" Nr. 4/ 1995: "Besonders jene, die sich noch wenig mit Biologismus auseinander gesetzt haben, dürften hier einiges zur Erweiterung ihres theoretischen Polsters vorfinden."

Der "Falter" in der Nr. 40/1996: "Interessante historische Materialien, besonders in Bezug auf die österreichische Geschichte, aber auch differenzierte ökonomische und identitätstheoretische Perspektiven machen fallweise Wiederholungen wieder wett."

ISBN 3-900478-97-X, 264 Seiten, br., Euro 15,90; sFr 29.-
Mit Beiträgen von Immanuel Wallerstein, Imanuel Geiss, Hannes Hofbauer, Franz Schandl, Karl Stuhlpfarrer

An der Jahrtausendwende befindet sich Europa in Turbulenzen. Alte Theorien gewinnen neue Attraktivität und schützen vor, gesellschaftliche Orientierung zu geben. Biologismus, Rassismus und Nationalismus sind ideologisch im Vormarsch. Im Zuge des konservativen Roll-backs und der "Normalisierung" rechtsextremer Standpunkte haben biologistische Ansätze wieder Hochsaison. Aus Natur und Tierreich abgeleitete Gesetze werden direkt auf menschliches Zusammenleben übertragen. Rassismus wird nicht mehr nur als Naturgesetz wissenschaftlich zu begründen versucht, die Betonung scheinbar unüberwindbarer kultureller Differenzen wird zunehmend auch als Mittel rassistischer Ausgrenzung herangezogen. Widersprüche werden nicht mehr dialektisch aufgelöst, sondern ganzheitlich betrachtet.

Die Herausgeber:
Gero Fischer , geboren 1944 in Oberösterreich, ist Professor für Slawistik an der Universität Wien.
Maria Wölflingseder, geboren 1958 in Salzburg, ist Pädagogin. Sie lebt in Wien.

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