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Hofbauer, Hannes/Viorel, Roman - BUKOWINA, BESSARABIEN, MOLDAWIEN - vergriffen!

Vergessenes Land zwischen Westeuropa, Russland und der Türkei

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

"Kultursoziologie" vom Juli 1998: "Hofbauer und Roman verfügen über das komplexe historische Wissen, die methodischen Fähigkeiten wie auch über das empirische Material ..."

Die "Niederösterreichischen Nachrichten" am 11.3. 1994: "Das Buch ist - bei aller Wissenschaftlichkeit - angenehm zu lesen und vermittelt einen hautnahen Eindruck vom Leben in einer Region, der keine Ruhe beschert ist."

Die "Deutsche Welle" in ihrer Reihe "Das politische Buch" am 20.4.1994: "Wer genau wissen möchte, was die Bukowina von Bessarabien und der Moldaurepublik unterscheidet - geographisch, historisch und auch sonst -, der wird kaum ein besseres Werk finden."

"Osteuropa. Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens" im Jahre 1994: "Eine Reihe, die über derartige 'Brennpunkte' Kenntnisse vermittelt, möglichst schon, bevor sie 'brennen', ist in jedem Fall ein Verdienst."

ISBN 3-85371-126-X, 204 Seiten, 9 historische Landkarten, br., VERGRIFFEN
Edition Brennpunkt Osteuropa

Für Jahrhunderte lagen die Bukowina, Bessarabien und Moldawien an der Schnittstelle k. und k.-monarchistischer, zaristischer und osmanischer Interessen. Nach zwei Generationen realem Sowjetsystem bzw. rumänisch-kommunistischer Bojarenherrschaft finden sich die Landstriche im Südosten Europas als Spielball neuer Machtblöcke wieder. Wirtschaftliche Krise und immer wieder aufflackernde Auseinandersetzungen vor allem jenseits des Dnjestr prägen aktuell das Lebensgefühl der Bevölkerung. Politisch zur Ruhe gekommen ist das je ukrainisch, moldawisch, rumänisch, gagausisch bzw. transnistrisch verwaltete Gebiet noch lange nicht.

Die Autoren begeben sich auf historische Fährtensuche nach den Ursachen der territorialen Zersplitterung bis zurück zur österreichischen Besetzung der Bukowina und dem russisch-österreichisch-türkischen Krieg Ende des 18. Jahrhunderts, analysieren die Rolle Rumäniens seit seiner Gründung in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und beschreiben die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes für diesen Teil Osteuropas. Einen zentralen Stellenwert des Buches nehmen Reportagen zu aktuellen politischen, ethnischen und sozialen Konflikten ein. Damit wird auch die Verschiedenartigkeit des Lebens nach der Perestroika in Städten wie Czernowitz oder Chisinau spürbar.

Die Autoren:
Hannes Hofbauer ist Historiker und Journalist und bereist seit 1987 die Länder Osteuropas. Er lebt in Wien.
Viorel Roman ist Historiker und Ökonom. Er stammt aus Timisoara und lehrt zur Zeit an den Universitäten Bukarest und Bremen.

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