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Keller, Ulrike (Hg.)- REISENDE IN DEN USA (1541 - 2001)

Ein kulturhistorisches Lesebuch

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am 4.9.2003: "Fünf Jahrhunderte Kultur- und Besiedlungsgeschichte Amerikas läßt dieses Lesebuch Revue passieren: mit achtunddreißig Reisebriefen, Tagebücherauszügen, Zeitungskolumnen, Emigrantenerinnerungen und Astronautenberichten. Dabei werden diese authentischen Stimmen jeweils durch eine Schilderung des historischen Hintergrunds eingeleitet, wenngleich sie in den meisten Fällen leider sehr knapp ausfallen. Die Reiseberichte von 1541 bis 2001 illustrieren Etappen amerikanischer Geschichte wie Sklaverei und Bürgerkrieg, Goldrausch und Erschließung des Westens."

ISBN 3-85271-186-3, br., 232 Seiten, Euro 17,90, sFr. 31,50
Erscheint im März 2002

Ein farbiger Streifzug durch die Geschichte jenes Landes, aus dem Ende des 18. Jahrhunderts die USA entstanden sind; ein Land der Hoffnung und der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten für die Neuankömmmlinge, ein Land des Untergangs für die indigenen Völker, die Indianer.

Den Anfang macht der Chronist der spanischen Expedition, die 1541 von Mexiko aus auf der Suche nach Gold nordwärts zog und den Grand Canyon entdeckte. In weiteren Reiseberichten kommen britische, französische und deutsche Forscher und Siedler zu Wort. Ein Piratenjäger erzählt ebenso aus der Kolonialzeit wie eine deutsche Generalsfrau, die ihrem Mann durch den Unabhängigkeitskrieg und die Niederlage der britischen Truppen gefolgt ist.

Der aus dem Amt scheidende Präsident Washington bereitet seine Heimreise aus Philadelphia vor; die erste US-amerikanische Expedition zur Erkundung des Westens überwintert bei Indianern. Ein Millionär erzählt vom Beginn seines Arbeitslebens, ein junges Mädchen von einer Reise durch das vom Bürgerkrieg verwüstete Land, ein Schwarzer von seiner Sklavenzeit und ein Sioux-Indianer vom Leben seines Volkes.

Durch das 20. Jahrhundert führen Texte zu den Flügen der Gebrüder Wright, zum Wiederaufbau San Franciscos nach dem großen Erdbeben und zu den skurrilen Auswüchsen der Prohibition. Das Buch endet mit einem Bericht von der Zerstörung des World Trade Centers in New York.

AutorInnen dieses Bandes sind u.a.:
Pedro de Castañeda (1541), Edward Winslow (1621), Daniel Defoe (1718), George Washington (1797), Alexis de Tocqueville (1831), Thomas Jefferson Farnham (1839), Samuel Hancock (1845), Andrew Carnegie (1850), Isabella Bird (1873), Charles Siringo (1874), Martha Summerhayes (1874), Wilbur Wright (1905), Alice Herdan-Zuckmayer (1941), Marylin Monroe (1947), Alan Shepard (1961), John Updike (2001).

Die Herausgeberin: Ulrike Keller, Jahrgang 1948, studierte Geographie und Volkswirtschaft in Göttingen und München. Nach zweijährigem Aufenthalt als Stadtplanerin in Nepal lehrte sie an der Universität Stuttgart. Seit 1982 bereist sie regelmäßig die Länder Amerikas, Asiens und Afrikas. Von ihr erschienen: Reisende in Ägypten, Reisende in Südafrika, Reisende in Australien.

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