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Krondorfer/Wischer/Strutzmann (Hg.) - FRAUEN UND POLITIK

Nachrichten aus Demokratien

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

Die "Zeitschrift für Politikwissenschaft" am 29. April 2009: "
Krondorfer verweist in ihrer Einletung eindringlich darauf, dass Frauen beim historischen Prozess der Entstehung der Demokratie ausgeschlossen waren und dass Barrieren in der Politik sowie ökonomische Benachteiligungen Frauen auch heute noch von einer Partizipation fernhalten."

Doris Allhutter in der Rezensionszeitschrift "Weiberdiwan" im November 2008: "Das sowohl disziplinär als auch von den feminsitischen Zugängen her vielfältige Buch widmet sich im ersten Teil grundsätzlichen Überlegungen zum Verständnis des Politischen und daraus ableitbaren Demokratiekonzepten."

Monika Jarosch in den "AEP-Informationen" Nr. 4/2008: "Ein Buch, das immer wieder gelesen werden sollte."

Gabi Horak in der Zeitschrift "Anschläge" im Juni 2008: "
23 sehr dichte Beiträge sind in dem Band versammelt, von grundsätzlichen Überlegungen, was denn Demokratie sei, bis zu konkreten Kritiken und Utopien u.a. am Beispiel einer Frauenpartei oder einer Kritik der Integration. (...) Gut, dass die Beiträge in diesem Buch vor Konfliktfähigkeit und Fähigkeit zur Utopie nur so strotzen."

Die Zeitschrift "Korso" im Jänner 2009: "Demokratie, wenn sie lebendig ist, muss sich stets selbst verhandeln, ihre Grundlagen, Verbindlichkeiten, Tragweiten ausloten. Neben den Anstrengungen, gleichberechtigt mitmischen zu wollen, ist es aus Frauensicht darum 'selbstverständlich', immer schon in Frage zu stellen, worauf sich das politische Begehren denn bezieht.

Bettina Schmitz im "Newsletter der Internationalen Assoziation von Philosophinnen" (o.J.): "Die Autorinnen sind so bunt zusammengewürfelt, wie diese Ankündigung verspricht. Dass diese Vielfalt jedoch durchdacht ist und Methode hat, wird bei der Lektüre deutlich."

Marion Stöger in der Zeitschrift "Malmoe" Nr. 42/ Sommer 2008: "Eine Stärke des Sammelbandes sind die vielfältigen Zugänge, die sich durch die philosophischen, ökonomischen, politik- und kunsttheoretischen, soziologischen und psychoanalytischen Hintergründe der Autorinnen ergeben."

Monika Mokre in der Zeitschrift "Kulturrisse" Nr. 2/ 2008: "Insgesamt ein spannendes, vielfältiges Buch, das die Forderung nach radikaler Pluralität, die Birge Krondorfer in ihrem Abschlussbeitrag erhebt, einlöst. Ein wenig schade, dass sich die „Vermittlung und Verknüpfung unterschiedlicher Erkenntnisweisen“ (Miriam Wischer), die von der Tagung geleistet werden sollte, nicht im Buch niedergeschlagen hat."

Christine Schörkhuber in der oberösterreichsichen "Kupfzeitung" Nr. 126/ Juli 2008: "Aber in Summe für mich eine sehr anregende, abwechslungsreiche und mehrschichtige Leseerfahrung."

Verena Brunner auf der Internetplattform "www.wolfsmutter.com" am 22. Mai 2008: "Der Sammelband ist aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert und kann sowohl als Diskussionsgrundlage als auch als Informationsmittel zum Thema Feminimus, Politik und Demokratie dienen"

Krondorfer - Frauen
ISBN 978-3-85371-280-1, br., 248 S., 19,90 Euro, 32.- sFr.

Texte u.a. von Chantal Mouffe Eveline Goodman-Thau, Gerburg Treusch-Dieter, Claudia von Werlhof, Andrea Günter, Angela Moré, Gudrun Perko, Tove Soiland, Andrea Ellmeier, Luise Gubitzer.

Was bedeutet die politische Organisationsform „Demokratie“ für Frauen? Beim historischen Entstehungsprozess waren sie explizit ausgeschlossen und sind es heute implizit durch die Zwänge, das pure Überleben flexibilisiert zu bewältigen. Ausgehend von einer Kritik an den defizitären demokratischen Strukturen wird nach den Möglichkeiten einer feministischen Neuordnung des Politischen gefragt.

In vielstimmigen Beiträgen zum Verhältnis von Geschlecht und Politik sowie von Frauen und Demokratie werden von den Autorinnen grundsätzliche Reflexionen, historische Einbettungen, Kritik und Entwürfe zur Disposition gestellt.

Die Frage, was Demokratie sei, sein sollte oder könnte, rührt sowohl an die Auffassungen vom „Menschen“, worin seine Verschiedenheit begründet wäre, wie sie erlebt wird und erlebbar ist, an die verbindenden und trennenden Wahrnehmungen von Werten, als auch an die sozialen und rechtlichen Vereinbarungen, die diesen entsprechen oder nicht. Darüber können Frauen viel sagen. Und dennoch muss konstatiert werden: Sie haben vielfach keinen festen Stand, können über ihre Reichtümer nicht frei verfügen, ihr Schicksal nur selten selbst in die Hand nehmen. Sich kaum selbst bezeichnen, geschweige denn organisiert repräsentieren.

Frauen haben angesichts dieser Erscheinungsweisen des Politischen unterschiedlichste Erfahrungen gemacht, eigene Umgangsformen entwickelt und Strategien entworfen. Das vorliegende Buch ist ein Versuch, möglichst verschiedene Annäherungen an verallgemeinerte Forderungen nach Demokratie miteinander ins Gespräch zu bringen. Immer wieder tritt dabei akut die Frage nach den Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen für so eine Begegnung auf. Demokratie, wenn sie lebendig ist, muss sich stets selbst verhandeln, ihre Grundlagen, Verbindlichkeiten, Tragweiten ausloten. Neben den Anstrengungen, gleichberechtigt mitmischen zu wollen, ist es aus Frauensicht darum „selbstverständlich“, immer schon in Frage zu stellen, worauf sich das politische Begehren denn bezieht.

Die Herausgeberinnen: Birge Krondorfer, geboren 1956 in Treysa/Hessen, ist Lehrbeauftrage an verschiedenen Universitäten. 1991 Gründung des Bildungszentrums „Frauenhetz. Feministische Bildung, Kultur und Politik (Wien)“. Im Promedia Verlag ist zuletzt von ihr erschienen: Krondorfer, Birge/Mostböck, Carina (Hg.) Frauen und Ökonomie. Oder: Geld essen Kritik auf (Wien, 2000).
Miriam Wischer
, geboren 1970 in Bremen, hat Philosophie studiert und arbeitet als Mediatorin.
Andrea Strutzmann, geboren 1969 in Klagenfurt, Theaterwissenschaftlerin, arbeitet als Erwachsenenbildnerin.

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