Linhart, Sepp/Pilz, Erich - OSTASIEN - vergriffen!
Geschichte und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert
"Der Standard" vom 1.2.2000: "Adressaten
des Werkes sind zunächst einmal einschlägig interessierte Studenten, der
Wunsch nach einem weiteren Publikum ist aber offen ausgesprochen worden.
Dieses verdient das Werk, das nur das erste in einer ganzen Publikationsserie
zu außereuropäischen Themen sein soll, allemal."
ISBN 3-85371-145-6, 271 Seiten, br., Format 17 x 24 cm, VERGRIFFEN
Edition Weltregionen
Die Autoren gehen von kulturellen Kontinuitäten aus und versuchen gleichzeitig, den eigenständigen Wandel in China, Japan und Korea im regionalen und globalen Kontext des modernen Weltsystems zu erfassen. Die Beiträge folgen einer chronologischen Konzeption, wobei neben der Ereignisgeschichte vor allem das Aufzeigen größerer Entwicklungszusammenhänge im Mittelpunkt steht. Die Staaten und Gesellschaften Chinas, Japans und Koreas weisen in ihrer historischen Entwicklung viele Berührungspunkte auf. Im 19. und 20. Jahrhundert sind die ökonomischen und soziokulturellen Beziehungen so intensiv geworden, daß Erklärungsversuche auf nationalstaatlicher Ebene - ohne die Einbeziehung der jeweilen Nachbarn sowie der Zentralräume in Europa und Amerika - nicht mehr zielführend sind. Von den Grundlagen der Geistes- und Kulturgeschichte Chinas sowie der vormodernen japanischen Gesellschaft ausgehend, legt der Band verstärktes Augenmerk auf die "lange Restaurationsphase" in Japan sowie die Herausbildung von Nationalstaat und Zivilgesellschaft in China. Den unterschiedlichen Entwicklungswegen der drei behandelten ostasiatischen Länder China, Japan und Korea nach 1945 wird breiter Raum gewidmet.
Die Herausgeber und Autoren sind einschlägige Spezialisten auf
deutschen und österreichischen Universitäten.
Sepp Linhart lehrt am Institut für Japanologie in Wien, Erich
Pilz ist dortselbst Sinologe, Jürgen Osterhammel arbeitet zur
Zeit an der Universität Genf, Thomas Heberer ist am Institut für
Ostasienwissenschaften in Duisburg tätig.

