Promedia Verlag
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Pfeiffer, Ida - EINE FRAU FÄHRT UM DIE WELT (Neuaufl.)

Die Reise 1846 nach Südamerika, China, Ostindien, Persien und Kleinasien

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:


Agnieszka Sochal in den Warschauer "Studien zur Deutschkunde", XXXIX. Band im Oktober 2008: "Was dieses Buch von vielen unterscheidet, sind treue und nicht gekünstelte Schilderungen einer Weltreise"

Die Zeitschrift "Korso" im November 2005: "Die hier in einer überarbeiteten Fassung vorliegenden Tagebücher der Weltreise erschienen im Jahr 1850 unter dem Titel ‚Eine Frauenfahrt um die Welt' und wurden zum Bestseller."

ISBN 3-85371-249-5, 344 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen, mit Lesebändchen, 24.- Euro, 43.- sFr.
Neuauflage, herausgegeben von Gabriele Habinger
Edition Frauenfahrten

Im Frühling 1846 verließ Ida Pfeiffer Wien, um sich von Hamburg aus nach Brasilien einzuschiffen. Erst zwei Jahre später kehrte sie von ihrer Weltreise zurück. Finanzieren konnte sich die 50jährige Abenteurerin dieses waghalsige Unternehmen aus dem Reinerlös früherer Reiseberichte. Als Bücher erschienen unter anderen "Reise ins Heilige Land", "Nordlandfahrt", "Abenteuer Inselwelt" und "Reise in die Neue Welt", die alle in der Edition Frauenfahrten des Promedia-Verlages lieferbar sind.

Die hier in einer überarbeiteten Fassung vorliegenden Tagebücher der Weltreise wurden im Jahre 1850 unter dem Titel "Eine Frauenfahrt um die Welt" publiziert und gerieten zum Bestseller. Die Reise führte Ida Pfeiffer nach Brasilien, wo die Autorin nur knapp einem Mordanschlag entkam, über Tahiti nach China, wo der Anblick einer weißen Frau derart ungewöhnlich war, dass sie ständig in Bedrängnis geriet, und schließlich nach Ceylon. In Madras betrat sie indisches Festland, erhielt Zutritt zu Häusern reicher, vornehmer Inder, erlebte eine Tigerjagd und durchquerte das Land mit einem Ochsenkarren. Sie bereiste daraufhin Mesopotamien und Persien, den gefährlichsten Abschnitt ihrer Reise, und kehrte über Armenien, Georgien, Konstantinopel und Athen nach Wien zurück. Ida Pfeiffer hatte somit ihren Ruf als Weltreisende begründet, auch Alexander von Humboldt und Carl Ritter schätzten sie für ihre Leistungen.

"Texte von bezwingendem Charme. Frau des Biedermeier und keineswegs emanzipiert im heutigen Sinne, waren ihre Urteile zwar häufig in ihrer Zeit befangen, doch nie war sie voller Vorurteile. Sie war eine tapfere, nie larmoyante Frau, überwältigend in ihrer nie nachlassenden Wißbegierde."
Die Zeit

"Ihre Bücher werden Bestseller, in die meisten europäischen Sprachen übersetzt."
Süddeutsche Zeitung

"Die zierliche Biedermeierdame erweist sich als zähe, praktische, flexible Globetrotterin und außerdem fruchtbare Schriftstellerin."
Rheinischer Merkur

Die Autorin:
Ida Pfeiffer wurde im Oktober 1797 als Tochter einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Wien geboren. Erst nach der Erziehung ihrer beiden Söhne brach sie aus dem bürgerlichen Leben aus. Sie war fast 44 Jahre alt, als sie ihre erste große Reise nach Palästina antrat. Den Rest ihres Lebens widmete Ida Pfeiffer ihrer großen Leidenschaft, dem Reisen. 1845 besuchte sie Island, anschließend unternahm sie zwei Weltreisen, die jeweils mehrere Jahre dauerten, und schließlich führte sie ihre Abenteuerlust nach Madagaskar. An den Folgen dieses äußerst strapaziösen Unterfangens starb sie im Oktober 1858 in Wien.

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