Pfeiffer, Ida - REISE IN DAS HEILIGE LAND
Konstantinopel, Palästina, Ägypten im Jahre 1842
Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:
Das "if-Magazin für Sie" im Februaer 2012: "Wie schwierig Fernreisen in früheren Zeiten sich für Frauen gestalteten, verdeutlichen die Reisebeschreibungen von Ida Pfeiffer, einer der bedeutendsten Weltreisenden in der Zeit des Biedermeier."
Der "Tagesspiegel" am 7. Oktober 2005: "Ja, sie traf sogar in Berlin den inzwischen 80-jährigen Alexander von Humboldt, der die ‚unbezähmbare Energie ihres Charakters' bewunderte und ihr seine ‚hohe und respektable Achtung' bescheinigte. Das alles hätte sich Ida Pfeiffer nicht träumen lassen, als damals alles begann, an Bord des Dampfschiffs Marianne."
Das "Börsenblatt" am 4.10.1995: "Nicht nur damals, sondern auch heute noch versetzt Ida Pfeiffers erfrischener Schreibstil den Leser in die von ihr beschriebene Region."
Die "Welt der Frau" im Sommer 1996: "In ihrem Reisetagebuch, das 1844 zum ersten Mal und mit großem Erfolg erscheint, schildert sie nicht nur sehr anschaulich den Reiseverlauf und die von ihr besuchten biblischen Stätten, sondern auch die fremden Menschen und Gebräuche, mit denen sie in Berührung kommt."
"Die Furche" am 29.8.1996: "Sie wurde zu einer bemerkenswerten Autorin und zu einer Vorreiterin der Frauenemanzipation. Verlag und Herausgeberin ist zu dieser Wiederentdeckung zu gratulieren."
"Brigitte" Nr. 17/96: "Ihr penibler Bericht ist die Geschichte eines faszinierenden und exotischen Abenteuers."
ISBN 978-3-85371-344-0, 288 Seiten, geb., zahlreiche Abbildungen, 24.- Euro
Edition Frauenfahrten, herausgegeben von Gabriele Habinger
Am 22. März 1842 bestieg Ida Pfeiffer in Wien ein Dampfschiff, ohne jemandem das wahre Ziel ihrer Reise anzuvertrauen – sie wollte das Heilige Land bereisen, gab jedoch vor, eine Freundin in Konstantinopel zu besuchen. Freunden und Verwandten schien selbst diese Idee äußerst gewagt. Tatsächlich war es ein Aufbruch ins Ungewisse: Mit äußerst geringen finanziellen Mitteln sollte sie, als Frau alleine, Gebiete durchstreifen, die von der Pest heimgesucht waren und in denen politische Unruhen das Reisen unsicher und gefährlich machten.
Nachdem Ida Pfeiffer die Sehenswürdigkeiten Konstantinopels besichtigt hatte, begab sie sich nach Palästina. In Jerusalem besuchte die Pilgerin die biblischen Stätten; sie unternahm Ausflüge nach Bethlehem und zum Toten Meer, zum Jordan und ins Tal von Jericho. In der Wüstenstadt Damaskus eröffnete sich ihr schließlich die Pracht des Morgenlandes. Nachdem sie in Kairo alles Sehenswerte besichtigt hatte, ließ sie sich eine Besteigung der Pyramiden von Gizeh nicht entgehen und unternahm kurz entschlossen einen Kamelritt durch die Wüste nach Suez, wollte sie doch alle erdenklichen Arten des Reisens erproben.
Die Autorin
Ida Pfeiffer wurde im Oktober 1797 als Tochter einer Kaufmannsfamilie in Wien geboren. Erst nach der Erziehung ihrer beiden Söhne brach sie aus dem bürgerlichen Leben aus. Sie war fast 44 Jahre alt, als sie ihre erste große Unternehmung nach Palästina antrat. Den Rest ihres Lebens widmete Ida Pfeiffer ihrer großen Leidenschaft, dem Reisen. 1845 besuchte sie Island, anschließend unternahm sie zwei Weltreisen, die jeweils mehrere Jahre dauerten, und schließlich führte sie ihre Abenteuerlust nach Madagaskar. An den Folgen dieses äußerst strapaziösen Unterfangens starb sie im Oktober 1858 in Wien.

