Promedia Verlag
Wickenburggasse 5/12, A-1080 Wien
Tel: +43 1 405 27 02 | Fax: +43/1/405 27 02-22
e-mail: promedia@mediashop.at

Pittler, Andreas/Verdel, Helena – DER GROSSE TRAUM VON FREIHEIT

30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

Sebastian Kalicha auf der Internetseite "www.kritisch-lesen.de" im Februar 2012: "Wer aber Rebellion als ein Phänomen begreift, das nicht nur von der Heugabel bis zur Kalaschnikow reicht und auch gerne etwas über andere Formen, Persönlichkeiten und Bewegungen des Widerstands (...) erfahren will, wird wohl weniger Freude beim Lesen haben ..."

 

Die Zeitschrift "International" Nr. III/2011: "Ein faszinierendes Buch, das die beiden jungen österreichischen AutorInnen da vor einem knappen Jahr bei Promedia herausgebracht haben. Ohne lange theoretische Einleitung wird da anhand von 30 ausgewählten Fallstudien die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Selbstbestimmung in unterschiedlichsten historischen und geographischen Zusammenhängen dargestellt."

 

Das Hamburger Portal für Politikwissenschaft "pw-portal.de" am 19. Januar 2011: "Pittler und Verdel stellen insgesamt 30 Personen vor, die sich gegen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen ihrer Zeit auflehnten. Besonders bemerkenswert am gesamten Buch ist die Auswahl der präsentierten Rebellen. Sie beschränkt sich überraschenderweise nämlich nicht auf westeuropäische und amerikanische Dissidenten, sondern stellt in den Industrienationen vielfach unbekannte Freiheitskämpfer u. a. aus Südamerika, Afrika und Asien vor. Allein diese Tatsache macht das Buch nennenswert."

 

Anke Märk-Bürmann iim "ekzu-Bibliotheksservice" im November 2010: "Der Band des österreichischen Autorenduos (vgl. BA 4/06, 1198, 4/97) porträtiert 30 Männer (in der Mehrzahl) und Frauen, die sich mit Gewalt gegen das jeweils herrschende Gesellschaftssystem gewandt haben und für mehr Gerechtigkeit eingetreten sind. Zeitlich erstreckt sich die Darstellung von den Bauernkämpfen im Mittelalter bis hin zu Aufständischen gegen den Kapitalismus in der Neuzeit. Es werden europäische Rebellen vorgestellt wie Thomas Müntzer als auch außereuropäische Revolutionäre wie José Martí aus Kuba oder Emiliano Zapata aus Mexiko. Inhaltliche Überschneidungen mit Ralf Höller: "Der Kampf bin ich" (BA 6/01). Die sehr textlastige Darstellung wird durch keine Abbildungen aufgelockert. Mit weiterführenden Literaturhinweisen zu den einzelnen Personen. (3)"

 

Die digitale Seite "www.literatur-blog.at" am 29. November 2010: "Kurzum,  ein optimales Weihnachtsgeschenk für diejenigen, denen die von den üblichen Massenmedien gelieferte Darstellung, wie die Welt zu funktionieren hat, nicht genügt. Für diesen Personenkreis wird sich im Programm des Promedia Verlags sicher noch der ein oder andere interessante Titel finden. http://www.literatur-blog.at/2010/11/andreas-pittlerhelena-verdel-der-grose-traum-von-freiheit/

Rebellen französische Revolution Pittler

ISBN 978-3-85731-319-8, br., 240 S., 17,90 Euro, 32.- sFr.

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die die Tyrannei einiger weniger über die vielen nicht hinnehmen wollten. Sie stritten gegen die Herrschaft und kämpften gegen das Unrecht an. In der frühen Neuzeit kam dafür ein besonderer Begriff auf. Einer, der gegen die Ordnung kämpfte (bellare), war ein Rebell, wobei man unter einem „Rebellen“ auch jenen verstand, der einen gerade erst beendeten Krieg als dessen Verlierer sogleich wieder aufnahm (worauf die Vorsilbe „re“ besonders hindeutet). Gerade in der Geschichte des Widerstandes gab es weitaus mehr Niederlagen als Siege. Umso beeindruckender scheint der Wille dieser Rebellen, sich ohne Unterlass gegen herrschaftliche Knechtung und Ausbeutung aufzulehnen.

In „Der große Traum von Freiheit“ werden Männer und Frauen vorgestellt, die dem zu ihrer Zeit vorherrschenden Gesellschaftsbild getrotzt haben, weil sie genau wussten, dass eben dieses Ideal für die überwiegende Mehrheit der Menschen nur hohle Phrase war.

Das vorliegende Buch stellt 30 Rebellen aus einem knappen Jahrtausend vor, die für ihre Ideale zur Waffe gegriffen haben. Die Palette reicht von den Bauernkriegen des Mittelalters und der frühen Neuzeit über die bürgerlichen Revolutionäre des 18. bzw. 19. Jahrhunderts bis zu Kämpfern gegen den Kapitalismus.

Bei der Auswahl der Freiheitskämpfer wurde versucht, den Blick über enge eurozentrische Geschichtsbilder hinaus schweifen zu lassen. Daher werden KämpferInnen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Haiti, Kuba, Mexiko, der Mongolei, Guinea-Bissau, Grenada, Mosambik, Burkina Faso, Angola und Indien vorgestellt. Darunter sind Wat Tyler, Jan Žižka, Michael Gaismair, Florian Geyer, Thomas Müntzer, Gracchus Babeuf, Théroigne de Mericourt, José Marti, Guiseppe Garibaldi, Constance Markiewicz, Emiliano Zapata, Boris Kidrič, Markos Vafiadis, Amílcar Cabral, Agostinho Neto, Thomas Sankara und Phoolan Devi.

Die AutorInnen:

Andreas Pittler wurde 1964 in Wien geboren, wo er Geschichte und Politikwissenschaft studierte. Rege Publikationstätigkeit zu historischen Themen, mehrere Biographien (u.a. über Bruno Kreisky) und Krimis. Helena Verdel wurde 1961 in Klagenfurt/Celovec geboren und studierte Theaterwissenschaften in Wien und Ljubljana. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen und europäischen Zeitgeschichte, insbesondere zur Frauenfrage.

 

Bookmark and Share

Zurück