Rautenstrauch, Johann - DAS NEUE WIEN: EINE FABEL
VIENNENSIA
Nachdrucke aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek
Herausgegeben von Walter Obermaier und Andreas Weigl
Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek besitzt einen bedeutenden Bestand an bibliophilen Raritäten. Die vorliegende Reprintreihe für Liebhaber macht es sich zur Aufgabe, diesen Bücherschatz einem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Die Herausgeber haben bedeutende Werke aus den Bereichen Landes-, Kultur-, Literatur-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte ausgewählt. Jeder Band enthält ein Nachwort zu Autor und Werk.
DAS NEUE WIEN: EINE FABEL, Wien 1785
Format 8,5x15,6 cm, 96 S., 45.- Euro; ISBN 3-85371-246-0
Johann Rautenstrauch (1746 – 1801), in Erlangen geboren, kam 1770 nach
Wien. Der Dramatiker und Lyriker wandte sich der politischen, historischen
und kirchenpolitischen Publizistik im Sinne der Reformpolitik Josephs
II. zu. Dabei bediente er sich auch der Traum- und Zukunftsvision wie
in der vorliegenden satirisch-utopischen Schrift, einem herausragenden
Zeugnis für die josephinische Tagespublizistik, aber auch für die utopische
Wien-Literatur. Ein Traum führt in ein imaginäres Wien des Jahres 1805:
Stadt und Vorstädte sind vereinigt, die Mauern und Bastionen gefallen
und die Ideen Kaiser Josephs II. in idealistischer Weise Wirklichkeit
geworden.

