Schütte-Lihotzky, Margarete - ERINNERUNGEN AUS DEM WIDERSTAND
Das kämpferische Leben einer Architektin von 1938 - 1945
Das "Handelsblatt" am 28./29.1.2000: "Margarete Schütte-Lihitzky war ein politischer Mensch und von jener Couleur, die sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht eben großer Beliebtheit erfreute."
Der "Freitag" am 24.1.1997: "Sie habe, so erinnert sich die Wienerin in ihrem Widerstandsbuch 40 Jahre später, nicht für ein kommunistisches, sondern für ein neutrales Österreich gekämpft."
Das "Berliner Lesezeichen" im Janaur 1997: "Wie überlebt man die Verhöre der Gestapo, Einzelhaft, Schikanen, das bange Warten auf das Todesurteil, Jahre im Zuchthaus? Hierüber einen detaillierten Einblick zu gewähren, gehört zum Eindruckvollsten der 'Erinnerungen aus dem Widerstand'."
Die Zeitschrift "Zuhause Wohnen" im Heft Nr. 2/1995: "In 'Erinnerungen aus dem Widerstand' berichtet Margarete Schütte-Lihotzky von ihrer Leidenszeit unter der Naziherrschaft."
ISBN 3-900478-80-5, 208 Seiten, br., Euro 15,90; sFr 29.-
Margarete Schütte-Lihotzky, geboren 1897 in Wien, ist die wohl bekannteste Architektin Österreichs und gehört zu den Repräsentanten des "Neuen Bauens". Zwischen den Kriegen hat sie für die Wiener Siedlerbewegung, das neue Frankfurt und die Städte in der Sowjetunion geplant. In der Türkei schloß sie sich dem österreichischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus an, kehrte nach Österreich - die damalige "Ostmark" - zurück und wurde verhaftet. Nur knapp entging sie dem Todesurteil und blieb bis 1945 in Haft. In ihren Erinnerungen berichtet sie von den Jahren im Widerstand, von ihren Mitgefangenen und MitkämpferInnen, von Einsatz und Mut zu einer kompromißlosen Solidarität, die ihr letztlich das Leben rettete.

