Seler-Sachs, Caecilie - AUF ALTEN WEGEN IN MEXIKO UND GUATEMALA - vergriffen!
Reiseerinnerungen aus den Jahren 1895-1897
Das Magazin "Riu" Nr. 14: "Caecilie Seler-Sachs hingegen schrieb detaillierte Reiseberichte und anthropologische Arbeiten über Frauen fremder Kulturen. Sie war in jeder Hinsicht ihrer Zeit voraus."
Der "Südkurier" am 19.7.1994: "Seler-Sachs beklagte westlichen Einfluß, die Inbesitznahme indianischen Landes durch die Kolonialisten und den Raubbau am indianischen Kulturbesitz. (...) Dennoch beteiligte sie sich munter an dem von ihr kritisierten Ausbeutungsgeschäft."
Die "Augsburger Allgemeine" am 5.1.1993: "Die Erinnerungen beschreiben Mittelamerika aus der Sicht einer emanzipierten deutschen Ethnologin. Auch ein Jahrhundert später lesen sie sich mit großem Interesse."
ISBN 3-900478-57-0, 278 Seiten, gebunden, illustriert, mit Lesebändchen,
24.- Euro, 43.- sFr.
Edition Frauenfahrten
VERGRIFFEN
Die meisten Touristen, die Ende des 19. Jahrhunderts Mittelamerika bereisten, blieben in der Nähe des Eisenbahnnetzes und beschränkten sich darauf, bereits ausgetretene Pfade zu erkunden. Ganz anders das deutsche Forscherehepaar Caecilie Sachs und Eduard Seler. Sie wollten die indianischen Hochkulturen der Azteken und Maya an den Originalplätzen studieren. Eduard Seler war Archäologe, Ethnologe und Altamerikanist und sammelte Pflanzen, die in Europa noch unbekannt waren. Seine Arbeiten stellen eine wichtige Grundlage zur Erforschung der alten mittelamerikanischen Kulturen dar. Caecilie Sachs ist eine begeisterte Mitarbeiterin ihres Mannes. Sie zeichnet, vermißt die Fundstücke, fertigt Papierabdrücke von Steinreliefs an, präpariert Insekten und Pflanzen und bedient die schwere Plattenkamera. Von den insgesamt sechs Reisen durch Mexiko, Guatemala, Nord- und Südamerika bringen die beiden unzählige Exponate für Berliner Museen mit. Den unermüdlichen Forschern zu Ehren erhalten Pflanzen sogar Namen wie "Seleriana" und "Caeciliana".
1895 begeben sich Caecilie und Eduard Seler auf eine zwei Jahre dauernde Reise durch das mexikanische Hochland, die sie an die mittelamerikanische Golfküste, den gebirgigen Süden Guatemalas und in den flachen Norden der Halbinsel Yukatan führt. Bräuche, Handwerk, Kunst, Ernährung und Aussehen der besuchten Völker beobachtet sie genau - ein unschätzbares Dokument des alltäglichen Lebens in diesen Ländern. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen die indianische Bevölkerung und natürlich die Frauen.
Die Autorin: Caecilie Seler-Sachs wurde im Jahr 1855 in Deutschland geboren. Erst 30jährig heiratete sie den Altamerikanisten Eduard Seler. Sie war Forscherin, Fotografin und Schriftstellerin in einer Person. Auf dem Gebiet der Ethnologie erwarb sie sich internationale Reputation.

