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Sova, Renate/Sova, Ursula/Duit, Folgert - DORTHIN KANN ICH NICHT ZURÜCK

Flüchtlinge erzählen

Pressestimmen zu diesem Buch:

Die Zeitschrift "Lebensart" im November 2012: "Das Buch ist Lesebuch und zeitgeschichtliche Dokumentation zugleich. Berührtheit, Sympathie und freundschaftliche Lebendigkeit kommen in den Gesprächen zum Ausdruck und übertragen sich auf die Lesenden."

 

Christiane Henke in den "Blättern des iz3w" Nr. 332/ 2012: "Als Sammlung von Einzelfallstudien, die die Wahrnehmungen und Erlebnisse einer zumeist ungehörten Minderheit wiedergeben, ist Dorthin kann ich nicht zurück ein wichtiges Buch. Bestehend aus 25 unterschiedlichsten Geschichten, Anekdoten und Berichten, die die Asylsuchenden selbst für erzählenswert hielten, bietet der Band Einblicke aus erster Hand über die Werte, Normen und Rollenvorstellungen von Flüchtlingen. Es geht um die politische Situation ihrer Herkunftsländer, die Fluchtmotivationen und nicht zuletzt um die Situation im Asylstaat Österreich." https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/332_Stadt/rez2

 

Uwe Mauch im "Kurier" vom 21. März 2012: "In Österreich ist dieses Engagement eher ungewöhnlich. Von sich reden machen hierzulande eher aufgebrachte Bürger-Initiativen, die vor Asylwerbern warnen. Die Menschen in Greifenstein zeigen, dass es auch anders gehen kann."

 

 

Die Zeitschrift "Asyl aktuell" Nr. 2/2012: "Vielleicht sind einige der hier portraitierten Menschen uns näher als der Nachbar, der seit 30 Jahren gleich ums Eck wohnt."

 

Das "Deutschlandradio" in der Sendung "Lesart" am 26. August 2012: "Es ist die starke Mutter, an die sich die meisten von ihnen erinnern, die Mutter, die sich dem Schicksal widersetzt, damit die Familie überleben kann. Und die meisten hatten als Kinder bessere Zeiten erlebt, bevor sie Angehörige verloren, zwischen die Fronten eines Krieges gerieten, religiös oder politisch verfolgt wurden - und schließlich unterwegs auf der Flucht waren. Am Ende kamen sie in einem Asylheim nahe Wien an. Hilfsbereiten österreichischen Nachbarn erzählten 25 junge Frauen und Männer aus Afghanistan und Afrika ihre Geschichten - sehr persönlich, unvollständig, widersprüchlich, auch so, wie sie es sich nicht trauten, den Ausländerbehörden zu schildern."

 

Susanne Huber in der Kirchenzeitung "Martinus" vom 26. August 2012: "Das Buch soll zum einen helfen, Vorurteile gegenüber Flüchtlingen abzubauen. Zum anderen soll die Vielfalt von Menschen aufgezeigt werden, die Persönliches von ihrem Leben erzählen."

 

Tanja Koren in der ORF-Sendung "Heimat, fremde Heimat": "Darin erzählen Flüchtlinge hoffnungsvolle Geschichten aus der Kindheit genauso wie erschütternde Ereignisse".

 

Das "ekz-bibliotheksservice" Nr. IN2012/17 im Mai 2012: "Die Flüchtlinge leben zwar in Österreich und haben dort Asyl beantragt. Die Situation in Österreich ist jedoch direkt auf Deutschland übertragbar und der Band kann daher auch bei uns breit empfohlen werden. (...) Auch für Schulbibliotheken bilden die leicht lesbaren Texte einen guten Einstieg in das aktuelle Thema."

 

Christa Hager in der "Wiener Zeitung" vom 1. April 2012: "Die vielen positiven wie negativen, oft anekdotenhaft erzählten Episoden bringen Gerüche und Gestalten zutage, sie sind literarische Geschenke aus Gegenden, die man bis dahin oft nur anhand abstrakter Konturen auf den Landkarten kannte. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Mahmud Qasemi aus Afghanistan, der von seiner Liebe zur Natur und Pflanzen erzählt, oder Frances Dimes großer Topf, der genug für alle hergab. Und man erfährt, dass Flüchtlinge auf die Frage, wie es ihnen in Österreich gehe und gefalle, immer mit "gut" antworten. Dies sei eine Frage der Höflichkeit und Dankbarkeit. Aber keine der tatsächlichen Befindlichkeit. (...) ine gut verständliche Zusammenfassung über die wichtigsten Gesetze zum Asylrecht in Österreich, Deutschland und der Schweiz findet man wiederum am Ende. Dieses letzte Kapitel fügt sich perfekt in das Gesamtkonzept des Buches ein: es ist Lesebuch und Zeitgeschichte zugleich. Wer sich auf das Buch einlässt, auf seine verschiedenen Erzählstile und Geschichten, wird nicht enttäuscht. Außerdem spiegelt das Buch ein Stück gesellschaftliche Realität in Österreich wider: nämlich das der Vielfalt."

 

Wiltrud Rösch-Metzler in der Zeitschrift "Interkultur Stuttgart" Nr. 4/2012: "Die Fotos und Geschichten der Flüchtlinge sind berührende und authentische Zeugnisse von Suche, Ankommen und Geborgenheit."


Sova Duit Flüchtlinge Asyl Integration

ISBN 978-3-85371-339-6, br., 208 S., 15,90 Euro
mit Fotos von Nadja Meister

Wie leben Flüchtlinge in Europa? Warum haben sie ihre Heimat verlassen und mit welchen Hoffnungen sind sie hierher gekommen? Was haben sie daheim zurückgelassen, was hier gefunden?

25 Asylsuchende aus Afghanistan, Äthiopien, Burundi, der Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Guinea, dem Kongo, Kenia, Nigeria, dem Senegal, Somalia, dem Iran, dem Sudan und der Ukraine erzählen ihre Geschichten. Und ebenso viele Menschen hören ihnen zu und schreiben diese Geschichten auf. Kindheitsgeschichten, Fluchtgeschichten, Liebesgeschichten, Lebensgeschichten. Der jüngste Erzähler und dessen Zuhörer sind gerade erst 16 Jahre alt. Ein Buch von Menschen mit Papieren gemeinsam mit Menschen, die ihre Dokumente verloren, verbrannt, zurückgelassen oder gar nie besessen haben. Und die nun warten. Auf einen Pass, auf ein Leben in Sicherheit und auf ein wenig Glück.

Jeder einzelne Mensch, der sich Tausende Kilometer weit auf den Weg gemacht hat, um Heimat und Familie zu verlassen, hat massive Gründe für seine Flucht. Um  hier aufgenommen zu werden, muss das Nadelöhr des vom Schengen-Regime geprägten Asylverfahrens durchschritten werden. Viele der Menschen, die uns ihre Geschichten erzählen, sind von diesen Erfahrungen geprägt.

Das Buch "Dorthin kann ich nicht zurück" ist Lesebuch und zeitgeschichtliche Dokumentation zugleich. Bei mehreren Asylwerbenden haben die HerausgeberInnen auf Wunsch den Namen geändert. Zu gefährlich schien es den Geflohenen, ihn zu nennen. Berührtheit, Sympathie und freundschaftliche Lebendigkeit kommen in den Gesprächen zum Ausdruck und übertragen sich auf die Lesenden.

Mit einem Überblick über die rechtliche Situation für Asylwerbende in Österreich, Deutschland und der Schweiz von Anny Knapp (Asylkoordination Österreich).

Die HerausgeberInnen

Renate Sova, geboren 1969 in Wien, war als Flüchtlingsbegleiterin in Guatemala tätig, seit 2008 ist sie im Vorstand des Vereins "Südwind Entwicklungspolitik"/ Wien. Selbständige Trainerin für NGOs mit ihrer Firma "twinsolutions".
Ursula Sova, geboren 1969 in Wien, Redakteurin und Dokumentarfilmerin, zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften.
Folgert Duit, geboren 1956, ist Buchhändler und leitet den Waldkindergarten in St. Andrä/Wördern.

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