Stinnes, Clärenore - IM AUTO DURCH ZWEI WELTEN
Die erste Autofahrt einer Frau um die Welt 1927 bis 1929
Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:
Die Zeitschrift "AmerIndian Research", Bd. 6/4 (2011): "Kulturhistorisch ist dieses Buch sehr interessant und vermittelt viele wissenswerte Einzelheiten der bereisten Regionen. Einige zeitgenössische Fotos, die während der Reise aufgenommen worden ist, illustrieren das lesenswerte Buch über eine fast 50.000 Kilometer lange Autofahrt."
Die "Stuttgarter Zeitung" am 5. September 2007: "Clärenore Stinnes stand der Sinn nicht nach Familie und Heimeligkeit. Sie brauchte den Nervenkitzel. Statt in der Küche zu stehen, saß sie lieber hinter dem Lenkrad eines Rennwagens. Vor 75 Jahren fasste die Tochter des Industrie-Magnaten Hugo Stinnes einen waghalsigen Plan: Sie wollte die erste Frau sein, die die Welt mir dem Auto umrundete."
Die "Basler Zeitung" vom 16.1.1998: "Die erste Autofahrt einer Frau um die Welt liest sich wie ein Abenteuerroman, (...) wie eine Erinnerung an die Moderne."
Das "Frauenblatt" am 14.6.1997: "Clärenore Stinnes wagte das schier Unmögliche."
"Lesart" im Sommer 1996: "Ihr Reisebericht, ungleichmäßig in Qualität und Gewichtung, spiegelt ihre Intention wider, das Hauptinteresse nicht nur auf die sportliche Aufgabe, sondern auch auf das Kennenlernen der Länder und Völker zu legen."
ISBN 3-85371-105-7, 256 Seiten, viele Fotos, Landkarte, gebunden, mit
Lesebändchen, 24.- Euro, 43.- sFr.
Edition Frauenfahrten
Nach einer erfolgreichen Karriere als Autorennfahrerin plant die 25jährige Clärenore Stinnes ein waghalsiges Unternehmen: eine Autofahrt rund um die Erde. Die Reiseroute durch 23 Länder der Alten und Neuen Welt soll der Länge des Erdumfangs entsprechen und führt zum Teil durch Gegenden, in denen es weder Landstraßen noch Tankstellen gibt. Eine genaue Planung ist notwendig, Depots für Benzin und Öl müssen eingerichtet werden.
Im Mai 1927 startet Clärenore Stinnes, begleitet von zwei Mechanikern und vom schwedischen Fotografen Carl-Axel Söderström, in Frankfurt ihr Auto der Marke "Adler". Bereits in der Türkei treten die ersten Pannen auf, doch die Fahrt geht weiter über Beirut, Damaskus, Bagdad und Teheran und am Kaspischen Meer entlang Richtung Moskau. Schließlich sind die beiden Techniker, die den Begleit-LKW steuern, den Strapazen nicht mehr gewachsen, in Rußland treten sie die Heimreise an. Stinnes und Söderström setzen die Fahrt fort, obwohl beide kaum etwas von Automechanik verstehen. Im Februar 1928 - ein Drittel des Erdumfangs ist geschafft - wagen sie eine Überquerung des zugefrorenen Baikalsees und entgehen nur knapp einer Katastrophe. Nach der Durchquerung der Wüste Gobi setzen die beiden per Schiff nach Japan und Hawaii über. In Südamerika erwartet sie eine der beschwerlichsten Etappen der Weltumrundung, auf dem Weg über die Kordilleren hilft oft nur der Einsatz von Dynamit. Die Fahrt quer durch die USA, endlich wieder auf befestigten Straßen, wird zu einem vielbeachteten Spektakel. Im Juni 1929 kehrt Clärenore Stinnes gemeinsam mit ihrem Fotografen von Westen nach Deutschland zurück; nach einer Ehrenrunde um Berlin zeigt der Kilometerzähler fast 47.000 km.
Die Autorin: Die Tochter des Großindustriellen Hugo Stinnes wurde 1901 in Mülheim/Ruhr geboren. 1924 nahm Clärenore Stinnes zum ersten Mal an einem Autorennen teil; mit 17 Rennsiegen bis 1927 war sie die erfolgreichste Rennfahrerin Europas. Nach der Rückkehr von ihrer Weltumrundung heirateten Clärenore Stinnes und Carl-Axel Söderström. Sie führten gemeinsam einen Gutshof in Südschweden, wo sie neben drei eigenen mehrere Pflegekinder großzogen.

