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Weihsmann, Helmut - IN WIEN ERBAUT

Lexikon der Wiener Architekten des 20. Jahrhunderts

Über dieses Buch schrieben und sendeten u.a.:

Robert Schedewy in der Online-Bibliothekszeitschrift "www.biblio.at" im März 2007: "Einem derart groß angelegten Werk einer Einzelperson können natürlich seitens einer beckmesserischen Kritik unzählige kleine Fehler und Unterlassungen vorgehalten werden. Das wäre aber eine recht billige Vorgangsweise. In Wahrheit sollte man den Hut ziehen vor Helmut Weihsmanns Mut, Fleiß und Unbekümmertheit."

Die Zeitschrift für Genealogie und Heraldik "Adler" im Heft 6/2006: "Ein Lexikon dieser Art ist naturgemäß nie abgeschlossen. (...) Dass bei der Fülle des Materials fallweise Ungenauigkeiten vorkommen, tut dem hohen Wert des Buches keinen Abbruch."

Die "Wiener Geschichtsblätter" im Jg. 61, Heft 1/2006: "Auf ein Werk dieser Art hat man schon lange gewartet. Dass es so kompakt und komprimiert ausfallen würde, ist eine angenehme Überraschung."

Die Zeitschrift der Ingenieur- und Architektenkammer für Österreich "Konstruktiv" Nr. 253 im Januar 2006: "Dieses Buch ist das Ergebnis mehrjähriger Nachforschungen und behandelt die Lebensläufe und Tätigkeiten von mehr als 800 Architekten, deren Wirken einen stärkeren Bezug zu Wien aufweist. (...) Weihsmann spannt den Bogen über fünf Generationen."

Dieter Klein in der Zeitschrift "Umrisse" im Jänner 2006: "Trotz einiger Ungenauigkeiten ist diese Neuerscheinung als echtes Desiderat zu begrüßen, denn die darin enthaltenen Informationen sind nicht nur für Fachleute, sondern für alle an der Wiener Architektur Interessierten eine unverzichtbare Fundgrube."

Iris Meder in "Falter-Buchbeilage" 11/06: "Da man sich auf die Richtigkeit der Einträge nur bedingt verlassen kann, ist das Lexikon nur mit Vorbehalt zu nutzen."

Robert Schewidy in der "Bücherschau" Nr. 171/ 02-2006: "Einem derart groß angelegten Werk einer Einzelperson können natürlich seitens einer beckmesserischen Kritik unzählige kleine Fehler und Unterlassungen vorgehalten werden. Das wäre aber eine recht billige Vorgangsweise. In Wahrheit sollte man den Hut ziehen vor Helmut Weihsmanns Mut, Fleiß und Unbekümmertheit."

"Die Presse" am 17.12.2005: "Wilhelm Holzbauer, gut. Clemens Holzmeister, auch gut. Aber wer hat schon je von Otto-Wagner-Schüler Emil Hoppe gehört? Oder von Josef Teller, der im Oktober 1938 mit seiner Frau aus Österreich flüchten musste, Richtung New York? ... Helmut Weihsmann hat ihnen und noch vielen anderen, den paar wohlbekannten und den unzähligen so gut wie unbekannten Wiener Architekten des 20. Jahrhunderts mit einem Lexikon ein Denkmal gesetzt."

Der "Kurier" am 11.12.2005: "Architektur sollte man sich in Lebensgröße anschauen. Außer sie kommt als enzyklopädischer Rundschlag daher wie ?In Wien erbaut. Lexikon der Wiener Architekten des 20. Jahrhunderts.'"

www.orf.at Ende November 2005: "Das Nachschlagewerk ist mit über 350 Fotografien von Architekten, nicht aber mit denen ihrer Bauwerke ausgestattet. ?Die Menschen sollen Gesichter bekommen', erklärte Weihsmann diese Entscheidung."

ISBN 3-85371-234-7, geb., 448 Seiten, großes Format, über 250 Photos, Euro 44,90, sFr. 74,50

In über 800 Portraits stellt das vorliegende biographische Lexikon eine Gesamtschau der BaukünstlerInnen und ihrer Werke im 20. Jahrhundert dar. Diese mehr als 800 Architekten waren es, die sowohl das lokale Baugeschehen als auch das Erscheinungsbild der Stadt Wien in den vergangenen 100 Jahren maßgeblich geprägt haben. Als zuverlässiges Nachschlagewerk liefert das Lexikon einen repräsentativen Querschnitt der Wiener Architekturlandschaft und entwirft zugleich eine Genealogie von fünf Architektengenerationen. Dabei geben die Biographien nicht nur detailliert Auskunft über den Lebensweg jeder einzelnen Person und ihrer Bedeutung für die österreichische Architekturgeschichte, sondern stehen auch im Kontext der Wiener Kulturgeschichte ganz allgemein.

Ergänzt werden die einzelnen Biographien durch genaue Ortsangaben der Bauwerke sowie durch Hintergrundinformationen über besondere Auszeichnungen, Preise und Literaturhinweise. Dies gewährleistet, dass das Buch auch als nützlicher Architekturführer durch Wiens Strassen und Plätze verwendet werden kann.

Beeindruckend ist die große Zahl international prominenter Architekten, die gerade im Wien des 20. Jahrhunderts gearbeitet und gewirkt haben. Neben den renommierten Stars wie Otto Wagner, Adolf Loos, Josef Hoffmann, Josef Maria Olbrich, Josef Frank, Clemens Holzmeister, Richard Neutra und Hans Hollein bietet der Band eine Durchsicht des gesamten Wirkens der Wiener Architektenschaft und erfasst auch die Leistungen der großen Baufirmen, des Ingenieurwesens und der Stadtplanung, sofern diese für die formale Entwicklung und die architektonische Formgebung von Bedeutung sind. Außerdem war es ein Anliegen des Projektes, Namen, Schicksal und Werk einer Vielzahl von weniger bekannten Wiener Architekten dem Vergessen zu entreißen. Ihre Leistungen und Bauwerke prägen nicht nur das Stadtbild von Wien, sondern darüber hinaus jenes von anderen europäischen Metropolen. Es schien sinnvoll, neben den "einheimischen" BaukünstlerInnen auch solche aus anderen Regionen der Donaumonarchie in das Lexikon aufzunehmen, für die Wien nur eine Zwischenstation auf ihrem Berufsweg war.

Das Lexikon erleichtert die gezielte Suche nach Daten und Informationen über mehrere Generationen von Architekten, die in Wien gelebt, gewirkt und gebaut haben. Das umfangreiche Nachschlagewerk eignet sich hervorragend als Grundlage für jede weitere wissenschaftliche oder journalistische Recherche und bietet sich gleichzeitig für interessierte Leserinnen und Leser als Stadtführer der besonderen Art an.

Der Autor: Helmut Weihsmann ist Architekturhistoriker und Kurator für Film- und Architekturgeschichte in Wien sowie Autor einiger Standardwerke, die im Promedia Verlag erschienen sind, zuletzt "Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919-1934" (Neuauflage 2002) und "Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs" (Wien 1998).

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